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120 Menschen demonstrieren gegen Rechtsruck und staatliche Repression

18. November 2018 - AZ Allgemein, Text-Veröffentlichungen

Nachbericht zur Antirepressions-Demo in Aachen

Heute am Sonntag, 18.11.2018, haben wir in Aachen gegen den Rechtsruck und staatliche Repression demonstriert. Mit bis zu 120 Menschen sind wir von der Innenstadt ins Frankenberger Viertel  gezogen, wo die Demo anlässlich eines dortigen Zusammenstoßes mit Nazis im Frühjahr 2017 am Neumarkt endete. (1)
Mit Flyern und in Redebeiträgen wurde auf die Repression gegen zwei Genoss*innen hingewiesen, deren Prozess im Nachgang einer Auseinandersetzung mit Neonazis im Frankenberger Viertel am kommenden Mittwoch vor dem Aachener Amtsgericht beginnt. (2) Außerdem gab es Redebeiträge zum neuen Polizeiaufgabengesetz, zur Repression gegen linke Strukturen im bundesdeutschen Kontext, zum kommenden Autonomen 1. Mai in Wuppertal (yeah!) und zu vermehrten Naziaktivitäten rund um das Autonome Zentrum in Aachen und im Frankenberger Viertel.

Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass so viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kontexten, Städten und Ländern der Demonstration einen so motivierten, bestimmten Charakter gegeben haben.

Unterstützt die Angeklagten in dem kommenden Prozess wegen der Vorfälle im Frankenberger Viertel und in der Berufungsverhandlung wegen der Spontandemonstration nach dem rassistischen  Polizeimord an Mitch Henriquez im Sommer 2015! (3)
Lasst uns aufeinander aufpassen!

Antirepressionsgruppe Aachen

Die Prozess-Termine im Überblick:
Mi. 21.11., Fr. 30.11. und Fr. 07.12.18, jeweils 8 Uhr Amtsgericht Aachen: Kundgebung und Prozess wegen der Vorfälle im Frankenberger
Mi. 05.12.18, 8 Uhr Landgericht Aachen: Prozesstermin wegen der Aktion am Markt

(1) https://antirepac.noblogs.org/post/2018/10/20/prozess-gegen-zwei-antifaschistinnen-beginnt-in-kurze/
(2) https://antirepac.noblogs.org/post/2018/11/06/demo-gegen-den-rechtsruck-und-staatliche-repression/
(3) https://antirepac.noblogs.org/post/2018/04/28/urteil-im-prozess-nach-spontandemo-geldstrafe-und-drei-freispruche/